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Cremiger veganer Kürbis-Nudelauflauf

Cremiger veganer Kürbis-Nudelauflauf
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Es ist absolut okay, wenn du die Kürbissaison einfach mit einer Kürbissuppe einläuten musst. Als Nächstes sollte aber unbedingt unser heutiges Rezept auf der To-Cook-Liste stehen, denn unter uns: Nichts kommt essbarer Gemütlichkeit näher als unser einfacher, veganer und extracremiger One-Pot-Kürbis-Nudelauflauf.

Knarzend wird der über den Sommer beinahe schon eingerostete Heizungsthermostat aufgedreht (keine Sorge, ich übertreibe hier nur maßlos bildhaft, unsere Heizung funktioniert einwandfrei), die dicken Pullover und Hoodies aus der hintersten Ecke des Schranks gekramt, während man äußerst verwundert feststellt, dass der Baum auf der gegenüberliegenden Straßenseite scheinbar über Nacht alle Blätter abgeworfen und deshalb gefühlt jeder in der Nachbarschaft den nervenden Rasenmäher gegen den neu angeschafften und noch nervigeren Laubbläser ausgetauscht hat. Zack, da isser, der Herbst.

Und damit quasi auch unsere persönliche fünfte Jahreszeit, denn sobald sich der Spätsommer in Richtung Herbst verabschiedet, gieren wir regelrecht nach leuchtendem Orange auf dem Teller. So abgedroschen es also klingen mag: Wie auch „alle vorherigen Jahre wieder“ kommt hier endlich unser Auftakt-Rezept in die Kürbissaison, unser extracremiger Kürbis-Nudelauflauf.

Cremiger veganer Kürbis-Nudelauflauf

Diese essbare Gemütlichkeit vereint – abgesehen logischerweise vom leckersten Gemüse, welches der Herbst zu bieten hat und nein, darüber diskutieren wir nicht – gleich drei weitere „Zutaten“-Garanten für ein Lieblingsrezept für die kalte Jahreszeit: Glücklich machende Nudeln, nicht weniger glücklich machender veganer Käse und außerdem kommt das Ganze in einen einzigen Topf und dann in den Ofen, macht dir also echt wenig Arbeit und dich damit noch glücklicher, als du es bei den Aussichten aufs einfache, aber umso leckerere Abendessen ohnehin schon warst.

Der Kürbis – wir empfehlen in diesem Fall die „Klassiker“ Butternut oder Hokkaido, aber auch Muskat funktioniert – wird zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, Chiliflocken und einer Prise Thymian in einem ofenfesten Topf für einige Minuten angeschwitzt, während du den Backofen vorheizt und dich darüber freust, dass diese zusätzliche Wärme in der Küche keine unkontrollierbaren Schweißausbrüche mehr bedeuten. Nix gegen den Sommer, aber sind wir mal ehrlich, der Ofen macht bei 30 °C einfach wenig Spaß. Anschließend kommen Conchiglie, Orecchiette oder deine liebste andere Auflauf-Nudelform und eine fix zusammengerührte, cremige Sauce mit einem ordentlichen Schuss Weißwein mit in den Topf. Jetzt lässt du es großzügig veganen Reibekäse regnen, schiebst den Kürbis-Nudelauflauf in den Ofen und widmest dich der heißen Dusche und anschließend deiner liebsten und, gib es einfach zu, ausgeleiertsten und damit bequemsten Jogginghose. Heute wird nur noch Auflauf gemampft, es ging schließlich von Anfang an um herbstliche Gemütlichkeit.

Japanisches Curry mit Muskat-Kürbis Thymian im Topf

Portionen 4 Portionen

Cremiger veganer Kürbis-Nudelauflauf

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten

Für die Sauce

Außerdem

  • Zwiebel in feine Streifen schneiden, Öl in einen heißen, ofenfesten Topf geben und die Zwiebelstreifen 3 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze karamellisieren.
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Knoblauch fein hacken, Kürbis in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Knoblauch und Kürbis zusammen mit Thymian und Chiliflocken in den Topf geben, mit Salz würzen und weitere 5 Minuten schmoren. Ab und zu umrühren.
  • Währenddessen die Zutaten für die Sauce mit 350 ml Wasser verrühren.
  • Conchiglie unter das Kürbisgemüse heben, mit der Sauce ablöschen, aufkochen und 20 Minuten mit Deckel im Ofen garen. Anschließend den Deckel abnehmen, gut umrühren, mit veganem Reibekäse bestreuen und 10 Minuten ohne Deckel überbacken. Mit fein gehackter Petersilie toppen.

Unsere Tipps

Den Weißwein kannst du durch einen möglichst säuerlichen Traubensaft und etwas Apfelessig oder Zitronensaft ersetzen.
Anstelle vom veganen Reibekäse eignet sich auch unser veganer Mozzarella super zum Überbacken.

Cremiger veganer Kürbis-Nudelauflauf

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Zu Steady

Die nerdige Hälfte von Eat this! Liebt es, auch aufwändiger zu kochen und ist deshalb vermutlich für die langen Rezepte auf dem Blog verantwortlich. Kann nie genügend Kochmesser haben und liebt Chilis in allen Formen und Farben. In der Freizeit sitzt er gerne auf dem Fahrrad und hört dabei Metal.


67 comments

Gib deinen Senf dazu!

  1. Hallo 🙂
    Ich würde das Rezept gerne nachmachen. Leider habe ich weder einen gusseisernen/ofenfesten Topf noch verwende ich Alufolie. Ist es möglich, das Ganze erstmal im Topf zu garen und schließlich nur noch zum Überbacken in den Ofen zu geben? Oder habt ihr sonst einen anderen Vorschlag?

    Liebe Grüße,
    Anna

    1. Hi Anna,

      du kannst es schon auf die “One-Pot-Pasta”-Art wagen, freestylen kann ich dir dazu das Rezept aber nicht, wie du sicher verstehen wirst. Überlege dir doch, ob du dir vielleicht zu Weihnachten einen ofenfesten Topf schenken lässt oder selbst schenkst, das Equipment lohnt sich … gerade, wenn man auf Alufolie verzichten möchte. 🙂

      Liebe Grüße
      Jörg

  2. Hey,
    vieleicht liest das ja noch jemand bevor ich anfange mit kochen. 😀
    Die Nudeln komme da ungekocht dazu und garen dann in den 20 Minuten mit Deckel in der Soße oder sind sie davor schon gekocht?

      1. Wenn es anders wäre, hätten wir es auch so aufgeschrieben. 😉

        Lass es dir schmecken!

  3. Superleckeres Rezept! Letzte Woche war mal wieder ein Kürbis in der Gemüsebox und der musste ja irgendwie auch gegessen werden. Also hier in den Blog schauen, nach Kürbis suchen und schon hat man was! Meinem Sohn und mir hat es geschmeckt!

  4. ihr habt euch mal wieder selbst übertroffen 🙂
    vielen dank für dieses äußerst schmackhafte rezept!
    das gibt es jetzt öfter 🙂

    ich hab es in einer auflaufform mit alu folie abgedeckt gemacht, da ich leider nicht so einen tollen topf habe (leider kein platz in der küche, so beschränken wir uns auf das nötigste ;))

    liebe grüße aus stuttgart von eurem fan mareike

  5. Ich muss nach diesem Rezept nun auch mal meinen ersten Kommentar hier verfassen…
    Das war einfach GÖTTLICH!!
    Bin schon seit längerer Zeit großer Fan von eurem Blog und ihr schafft es einfach immer wieder richtig leckere Rezepte rauszuhauen. Vielen vielen Dank dafür!

    Viele Grüße aus Ulm nach Ulm 😉
    Robert

  6. Uiiii, das war aber lecker! Mein erster veganer Auflauf, ich dachte bisher immer, in einen guten Auflauf gehören Sahne, Käse und Eier. Aber der war wirklich gut, wieder was gelernt! Ich habe das ganze auf eine Portion reduziert, und weil ich zu faul zum genauen Rechnen war, hab ich ein bisschen Pi mal Daumen gemacht. Dadurch ist mir die Soße etwas salzig geraten, nächstes Mal pass ich besser auf. Danke für das tolle Rezept!

  7. Ich war anfangs etwas skeptisch, ob alles gar wird in der genannten Zeit – völlig unbegründet. Es war sooo lecker! Danke für das geniale Rezept! Ich hab übrigens Fusilli genommen, hat wunderbar funktioniert. 🙂

    1. Hallo Ihr Lieben,
      der Auflauf war super lecker! Selbst mein Freund fand ihn echt gut und er steht nicht unbedingt auf Kürbis.
      Also das Gericht wird auf jeden Fall wieder gekocht.

  8. Yo, das war mal wieder ein schöner Schmackofatz. Ich hab Gnocchi-Nudeln genommen und das ganze in einer Auflaufform mit Alufolie abgedeckt. Hat wunderbar hingehauen.
    Ich liebe einfach Wein zum Kochen. Manchmal – so wie hier – schafft es sogar etwas davon in die Sauce 😛

    1. Super, freut mich, dass der Auflauf so gut geschmeckt hat. Auch, wenn du Gnocchi verwendet hast, Gnocchi-Auflauf ist nochmal ein gaaanz anderes Fass, welches wir hier mal aufmachen müssen. 😉

      1. Wie gesagt, waren nur die Gnocchi Nudeln von Barilla, weil die großen muschelförmigen alle waren. Echte Gnocchi aus Kartoffeln ist tatsächlich eine gaaanz andere Geschichte.

  9. Hallo, lässt sich der Auflauf denn auch einfrieren (ähnlich wie Lasagne?) Ich wohne alleine und da ist es oft schwierig, etwas aufzubrauchen, wenn man nicht gefühlt eine ganze Woche davon essen will 😀
    LG Patrizia