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Der vielleicht weltbeste Black Bean Burger

Der weltbeste Black Bean Burger mit köstlicher Burgersauce und veganem Bacon
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Unser bester Black Bean Burger mit einem Patty aus schwarzen Bohnen, Champignons und Walnüssen. Mit einer einzigartigen Burgersauce zum Reinlegen.

Burgerläden. Vor wenigen Jahren noch echt rar gesät, ploppen die Schuppen heute in jeder mittelgroßen Stadt gefühlt im Wochenrhythmus aus dem Asphalt.

Und jeder Einzelne hat eine vegane Option auf der Karte. Gehört sich einfach so und ist ja auch toll. Allerdings beschränkt sich die Auswahl meist auf einen Burger – der dann je nach Laden mehr oder weniger kreativ zusammengestellt auf dem Tablett über den Tresen gereicht wird.

Das reicht vom lieblosen Fertigpatty mit Salat und Sauce bis hin zum selbst gemachten Gemüsepatty mit Mangosauce. Sehr lecker, aber eben vielleicht nicht immer das, auf was man gerade Lust hätte.

Und das ist nicht böse gemeint. Für den einen richtig guten Burger kommen wir gerne immer wieder. Vielleicht gibt’s irgendwann und irgendwo mal den Stammgast-Status für uns. Reinkommen, Hallo sagen, gefragt werden “Wie immer?” und schon steht das Teil auf dem Tisch. Ziele!

Aber na ja, wie gesagt: Eine richtige Wahl hat man selten. Muss man eben selbst ran.

Der weltbeste Black Bean Burger mit köstlicher Burgersauce und veganem Bacon

Und hey! Du kennst uns. Wir würden auch selbst ran, wenn wir von veganen Burgerläden umzingelt wären. Einfach, weil’s Spaß macht und man genau weiß, was zwischen den beiden Brötchenhälften steckt. Unser Buch Vegan Street Food steckt voller veganer Burgerideen und es war uns eine Ehre, jeden Einzelnen davon zuzubereiten und zu verspachteln. Logo, oder?

Und weil Sommer einfach für uns Burgersaison ist, gibt’s heute unseren wahrscheinlich besten Black Bean Burger mit einem Patty aus schwarzen Bohnen, gerösteten Champignons und Walnüssen, köstlichem veganen Bacon und einer einzigartigen Burgersauce, in die du dich reinlegen könntest. Wetten wir. Wir könnten jedenfalls.

Noch ein paar Scheiben saftige Tomate drauf, ein paar eingelegte Salzgurken und scharfe Zwiebelringe on top. Mehr braucht’s nicht.

Eat this! Veganer Burger

Portionen 4 Burger

Der weltbeste Black Bean Burger mit Walnüssen und Burgersauce

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten

Für die Patties

Für die Burgersauce

Für die Toppings

Für die Patties

  • Leinsamen mit 3 EL Wasser 10 Minuten quellen lassen.
  • ⅔ der Bohnen zusammen mit Haferflocken, Misopaste und den Gewürzen im Food Processor fein pürieren
  • Champignons fein hacken. 1 EL Öl in eine heiße Pfanne geben, Champignons bei mittlerer bis hoher Hitze 6 Minuten braten. Mit ½ TL Salz würzen.
  • Zwiebel reiben und gut ausdrücken.
  • Gebratene Champignons, geriebene Zwiebel, die restlichen Bohnen, Leinsamen und Walnüsse zur Pattymasse geben und mit der "Pulse"-Funktion des Food Processors kurz hacken und unterheben.
  • Vier Patties formen und bis zum Braten beiseite stellen.
  • Das übrige Öl in eine heiße Pfanne geben, Patties bei mittlerer bis hoher Hitze 5 Minuten pro Seite braten.

Für die Burgersauce

  • Cashews mindestens 4 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Alle Zutaten in einem High-Speed-Blender fein pürieren.

Burger zusammenbauen

  • Tomaten, Gurken und die restliche Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Veganen Bacon halbieren.
  • Burger Buns aufschneiden, mit der Schnittseite nach unten in einer heißen Pfanne ohne Öl oder auf dem Grill 1 Minute aufwärmen. Jeweils mit Burgersauce, einem Salatblatt, einem Black-Bean-Walnuss-Patty, Salzgurken, veganem Bacon, Tomaten und Zwiebelscheiben belegen.

Unsere Tipps

Die Patties sind auch grillbar! Also Kohlen anfeuern und ab auf den heißen Rost damit.

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Zu Steady

Die nerdige Hälfte von Eat this! Liebt es, auch aufwändiger zu kochen und ist deshalb vermutlich für die langen Rezepte auf dem Blog verantwortlich. Kann nie genügend Kochmesser haben und liebt Chilis in allen Formen und Farben. In der Freizeit sitzt er gerne auf dem Fahrrad und hört dabei Metal.


164 comments

Gib deinen Senf dazu!

  1. Hallo 🙂
    Ich würde die Burger gerne am Sonntag machen, habe aber gerade keine Leinsamen da.
    Kann ich da stattdessen einfach 3EL Flohsamenschalen nehmen?
    Danke & liebe Grüße

  2. Mit Superlativen bin ich immer etwas vorsichtig, aber wir haben gerade die Burger zubereitet und gegessen und sie sind wirklich phänomenal. Ich hab allerdings an einigen Stellen improvisiert. Ganz wichtig: eine (sehr) scharfe Chili. Die Misopaste hab ich durch Worchestersauce ersetzt und statt einer Küchenmaschine hab ich den Pürierstab verwendet – im zweiten Schritt hab ich mit einem sehr scharfen Messer gehackt.
    Da ich kein Veganer, sondern, seit fast 50 Jahren, nur Vegetarier bin, hab ich auch “normale” Mayonaise und, ich trau mich’s fast nicht zu schreiben, gehobelten Käse verwendet.
    Es war ein purer Genuss – nächste Woche erwarten wir (fleischessende) Gäste, denen wir die Burger auftischen werden.
    Ich bin wirklich froh, eure Seite gefunden zu haben – auch eure Linsonese war unglaublich gut (mit einer Chilischote) – und freue mich auf die nächsten Kochversuche.
    Danke!

    1. Hallo lieber Helmut,

      wir essen sehr gerne sehr scharf, auf dem Blog halten wir uns aber eher an eine mittlere Schärfe – muss ja auch nicht alles feurig werden 😉

      Vielen lieben Dank auf jeden Fall und es freut uns riesig, dass du dich nicht von der Superlative hast abschrecken lassen 😉

      Liebe Grüße
      Jörg

  3. Hallo ihr Zwei,
    Gestern gab es bei uns diesen geschmacklich unglaublich guten Burger zum Essen. Und was soll ich sagen, unsere 19 jährige Tochter, die unsere Umstellung auf veganes Essen sehr kritisch beäugt und nicht alles mitmachen mag, war geschmacklich begeistert und dies trotz der Pilze, die sie normalerweise gar nicht isst.

    Aber ich bin nicht sicher, ob ich alles richtig gemacht habe, da die Pattys doch, wenn man den Burger zum Essen etwas zusammendrücken muß, sehr leicht auseinanderfallen. Formen, braten und wenden ging allerdings problemlos. Ist das so oder habt ihr einen Tipp, was ich falsch gemacht haben könnte?

    Wir werden mit Beginn der Grillsaison bestimmt auch diese Variante probieren. Bis dahin kann ein Versuch in der Grillpfanne nicht schaden. Habt ihr damit vielleicht schon Erfahrung gemacht?

    Gruß, Kirsten

    1. Hallo liebe Kirsten,

      yay, das klingt doch nach einem vollen Burgererfolg 🙌😊

      Die Patties dürften eigentlich nicht auseinanderfallen, allerdings darf man natürlich nicht vergessen, dass wir von reinen Gemüsebratlingen reden. Natürlich gibt es hier weniger zusammenhaltende Faserbestandteile, trotzdem sollten sie nicht bröseln. Um etwas mehr “Biss” in die Bratlinge zu bekommen, könntest du versuchen, 2-3 EL Flohsamenschalen untermischen 🙂

      Liebe Grüße

  4. Hey ihr zwei! Ich hab den Burger nachgemacht und der is echt spitze 🙂 Wenn jemand keine Misopaste hat/bekommt dann kann er diese sicher durch Worcestershire Sauce ersetzen, da diese eigentlich einen ähnlichen Geschmack soweit ich mich erinnere :D.
    Aber aufpassen: Nicht jede Worcestersauce ist vegan, die von Heinz beispielsweise nicht

    1. Also … klar, Worcestershire Sauce ist natürlich auch eine Umamibombe. Der Geschmack ist jedoch Misopaste nur ähnlich. Misopaste ist dezenter, wohingegen Worcestershire das eigene Aroma mit ins Patty bringt. Aber austauschbar ist beides auf jeden Fall – nur eben mit etwas anderem Ergebnis ?

      Liebe Grüße

  5. Hallo,
    ist es richtig, dass die Burgermasse ziemlich trocken ist? Ich kann mir grade nicht vorstellen, dass da nicht staubtrockene Pattys bei raus kommen. Ich werde noch ein bisschen Wasser zufügen, habe die Masse nämlich grade gemixt. Aber ich dachte, ich frage trotzdem mal. =)
    LG

    1. Die Masse wird relativ trocken, aber nicht staubtrocken. Die Flüssigkeit aus der Zwiebel und den gebratenen Champignons, die Misopaste und schließlich auch aus den Walnüssen reicht im Regelfall. Bist du sicher, dass du nichts weggelassen hast? ?

    2. Ja, ich habe extra alles nochmal gechecked. Mit einem EL Wasser und ein wenig mehr Miso ging es dann besser.
      Allerdings schmecken die Pattys meiner Meinung nach zu sehr nach Haferflocken. Die Menge habe ich nochmal kontrolliert, war wie angegeben. Vielleicht probiere ich es irgendwann nochmal mit weniger Haferflocken.

      1. Hi Anni,

        das ist ja seltsam! Wir haben sie schon so oft gemacht – und die Haferflocken schmecken wir eigentlich auch nicht raus ?

        Liebe Grüße
        Nadine

  6. Hallo ihr Lieben,
    Eine Frage bezüglich des tollen Rezeptes. Leider habe ich keinen Processor mir Pulse”-Funktion. Kann man die Masse auch einfach mit einem normalen Mixer bearbeiten ?? Lieben Dank. Anne

    1. Hallo liebe Anne,

      du kannst die Masse auch in einem normalen Mixer verarbeiten, solltest dann aber darauf achten, dass alles nicht zu einem einzigen Brei geschreddert wird ?

      Liebe Grüße
      Jörg

  7. Hallo,
    das Rezept hört sich super an, würde es gerne heute gleich ausprobieren.
    Leider habe ich nur getrocknete schwarze Bohnen zuhause und zum einweichen und kochen bleibt keine Zeit mehr 🙁 , kann ich die schwarzen Bohnen auch durch Kidneybohnen ersetzen?
    Liebe Grüße Kathi 🙂

  8. Hallo,
    erstmal, ich liebe euren Blog! Habe schon fast alles nachgekocht – einfach göttlich 🙂

    Meine Frage: Kann man die Champignons weglassen oder ersetzen?
    Mein Freund verträgt leider keine Pilze

    Liebe Grüße 🙂

    1. Hallo liebe Ari,

      da freuen wir uns sehr, vielen lieben Dank! ❤️ Die Champignons geben dem Pattie natürlich schon noch ein bisschen extra Biss und “umami”, aber zur Not kannst du das Gewicht auch einfach mit ein bisschen mehr Bohnen, Walnüssen und Haferflocken ausgleichen und einfach noch ein bisschen mehr würzen ?

      Liebe Grüße
      Nadine