Unser bester Black Bean Burger mit einem Patty aus schwarzen Bohnen, Champignons und Walnüssen. Mit einer einzigartigen Burgersauce zum Reinlegen.
Burgerläden. Vor wenigen Jahren noch echt rar gesät, ploppen die Schuppen heute in jeder mittelgroßen Stadt gefühlt im Wochenrhythmus aus dem Asphalt.
Und jeder Einzelne hat eine vegane Option auf der Karte. Gehört sich einfach so und ist ja auch toll. Allerdings beschränkt sich die Auswahl meist auf einen Burger – der dann je nach Laden mehr oder weniger kreativ zusammengestellt auf dem Tablett über den Tresen gereicht wird.
Das reicht vom lieblosen Fertigpatty mit Salat und Sauce bis hin zum selbst gemachten Gemüsepatty mit Mangosauce. Sehr lecker, aber eben vielleicht nicht immer das, auf was man gerade Lust hätte.
Und das ist nicht böse gemeint. Für den einen richtig guten Burger kommen wir gerne immer wieder. Vielleicht gibt’s irgendwann und irgendwo mal den Stammgast-Status für uns. Reinkommen, Hallo sagen, gefragt werden “Wie immer?” und schon steht das Teil auf dem Tisch. Ziele!
Aber na ja, wie gesagt: Eine richtige Wahl hat man selten. Muss man eben selbst ran.
Und hey! Du kennst uns. Wir würden auch selbst ran, wenn wir von veganen Burgerläden umzingelt wären. Einfach, weil’s Spaß macht und man genau weiß, was zwischen den beiden Brötchenhälften steckt. Unser Buch Vegan Street Food steckt voller veganer Burgerideen und es war uns eine Ehre, jeden Einzelnen davon zuzubereiten und zu verspachteln. Logo, oder?
Und weil Sommer einfach für uns Burgersaison ist, gibt’s heute unseren wahrscheinlich besten Black Bean Burger mit einem Patty aus schwarzen Bohnen, gerösteten Champignons und Walnüssen, köstlichem veganen Bacon und einer einzigartigen Burgersauce, in die du dich reinlegen könntest. Wetten wir. Wir könnten jedenfalls.
Noch ein paar Scheiben saftige Tomate drauf, ein paar eingelegte Salzgurken und scharfe Zwiebelringe on top. Mehr braucht’s nicht.
Der weltbeste Black Bean Burger mit Walnüssen und Burgersauce
Für die Patties
- 3 EL Leinsamen
- 250 g gekochte schwarze Bohnen
- 70 g Haferflocken
- 1 TL dunkle Misopaste
- 1 TL Thymian
- 1 TL Kreuzkümmel
- 150 g Champignons
- 4 EL Olivenöl
- ½ TL Salz
- ½ rote Zwiebel
- 40 g Walnüsse
Für die Burgersauce
- 2 TL vegane Mayonnaise
- 1 TL mittelscharfer Senf
- 15 g Cashewkerne
- ½ rote Chili
- 5 EL Sojamilch
Für die Toppings
- 4 Burger Buns
- 2 Tomaten
- 2 Salzgurken
- ½ rote Zwiebel
- 4 Salatblätter
- 6 Streifen veganer Bacon
Für die Patties
- Leinsamen mit 3 EL Wasser 10 Minuten quellen lassen.
- ⅔ der Bohnen zusammen mit Haferflocken, Misopaste und den Gewürzen im Food Processor fein pürieren
- Champignons fein hacken. 1 EL Öl in eine heiße Pfanne geben, Champignons bei mittlerer bis hoher Hitze 6 Minuten braten. Mit ½ TL Salz würzen.
- Zwiebel reiben und gut ausdrücken.
- Gebratene Champignons, geriebene Zwiebel, die restlichen Bohnen, Leinsamen und Walnüsse zur Pattymasse geben und mit der "Pulse"-Funktion des Food Processors kurz hacken und unterheben.
- Vier Patties formen und bis zum Braten beiseite stellen.
- Das übrige Öl in eine heiße Pfanne geben, Patties bei mittlerer bis hoher Hitze 5 Minuten pro Seite braten.
Für die Burgersauce
- Cashews mindestens 4 Stunden in reichlich Wasser einweichen. Alle Zutaten in einem High-Speed-Blender fein pürieren.
Burger zusammenbauen
- Tomaten, Gurken und die restliche Zwiebel in dünne Scheiben schneiden. Veganen Bacon halbieren.
- Burger Buns aufschneiden, mit der Schnittseite nach unten in einer heißen Pfanne ohne Öl oder auf dem Grill 1 Minute aufwärmen. Jeweils mit Burgersauce, einem Salatblatt, einem Black-Bean-Walnuss-Patty, Salzgurken, veganem Bacon, Tomaten und Zwiebelscheiben belegen.
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164 comments
Hallo Jörg,
Ich habe keinen Food Processor, weiß auch ehrlich gesagt gar nicht was das ist…..auch nicht was eine Pulse Stufe ist. Kriegee ich das auch irgendwie anders hin?
LG Ele
Hallo liebe Ele,
ein Food Processor ist ein Küchengerät. Wird auch gern mal als Küchenmaschine bezeichnet, allerdings ist das für uns eher eine KitchenAid 😉
Im Falle der Burger kannst du versuchen, dich mit Mixstab, feinen Haferflocken und einfach ein wenig Handarbeit zu behelfen 🙂
Liebe Grüße
Jörg
Leute, Leute, ist das lecker! Gibt es bei uns jeden Freitag, eure Rezepte sind super! Danke! LG Ulli
Tausend Dank Ulli! Freut uns mega 🤗🙏🏼
Lieben Gruß,
Nadine
Falls es sich jemand fragt, ja, funktioniert auch mit Kidneybohnen, wenn man mal keine schwarzen mehr hat 😊
Jörg oder Nadine
Mit der Burgersoße habe ich Probleme. 5 El Sojamilch? Das funktionierte nicht für mich. Es war keine Soße sondern etwas dickere Milch. Sogar mit einem Pürierstab blieben noch kleine Brocken der Cashews übrig. Wäre es nicht besser sie zuerst in einer Mühle zu mahlen und dann mit dem Rest der Zutaten vermengen?
Hallo lieber Ulrich,
bei der Menge ist es schwierig, alles mit dem Pürierstab wirklich fein zu mixen, da gebe ich dir recht. Wir gehen bei der Angabe “fein pürieren” von einem Standmixer bzw. einem kleinen Mixaufsatz aus, mit dem dann alles gleichmäßig püriert werden kann.
Das mit dem vorherigen mahlen der Nüsse ist aber auch eine gute Idee. Ich würde die wirklich zu feinem Mehl mahlen oder mörsern, dann mit der Flüssigkeit vermengen und im Anschluss mit dem Pürierstab nachhelfen.
Liebe Grüße
Jörg
Hallo,
ich habe die Burger gestern gemacht und sie sind der Hammer; total lecker. Aber -ja- die Sauce ist total flüssig: insgesamt 2 TL Mayo und Senf + 5 EL Sojamilch: kann doch nur flüssig werden!! Das können die paar Gramm Cashews doch nicht binden!!
Habe auch einen Stabmixer benutzt. Ich habe dann viel Mayo wieder dazu getan, dann ging es einigermaßen.
Wüßte leider nicht, wie ich es anders lösen könnte. Hättet ihr eine Idee?
Danke euch für die vielen Rezepte. Werde noch viele nachmachen. Habe auch eure Bücher schon quer gelesen!!!
Liebe Grüße
Steffi
Hi Steffi,
erstmal tausend Dank für das super Feedback zu den Burgern. Freut uns sehr, dass sie dir so gut geschmeckt haben.
Zur Sauce: Wirklich fein püriert haben auch die 15 g Cashews eine gute Bindekraft. Die Sauce darf auch etwas flüssiger sein als reiner Ketchup oder eben Mayo. Es kann aber gut sein, dass einem Pürierstab da einfach die Kraft fehlt, das Ganze wirklich sämig zu bekommen. In dem Fall würde ich die Sojamilch nur nach und nach zugeben, bis dir die Konsistenz am besten gefällt.
Liebe Grüße
Jörg
Uiiii, so lecker! Muss ich ausprobieren 😋😋😋! Kann ich die auch einfrieren und wie lange waren die Burger dann haltbar?
Hey Sabine,
die fertig geformten Patties kannst du auf jeden Fall einfrieren. Dann einfach langsam auftauen lassen und braten. Im TK-Fach halten die Patties dann sicher 3-6 Monate 👍
Liebe Grüße
Jörg
Danke für das Feedback! Friere ich dann die Patties ungebraten ein? Noch eine Frage, welchen Food Processor könnt Ihr empfehlen? Lg Sabine
Hallo liebe Sabine,
ja, die Patties würde ich ungebraten einfrieren, dann kannst du sie nach dem Auftauen frisch in die Pfanne werfen. Wir haben nun seit einer Woche einen neuen Food Processor, den KitchenAid Artisan Food Processor in der 3,1 l-Variante. Damit sind wir bisher sehr zufrieden. Schneidet und hackt alles, was man ihm vorwirft perfekt, sieht schick aus, nur die Bedienung ist ein wenig fummelig – woran man sich aber sicher gewöhnt 🙂
Liebe Grüße
Jörg
Hallo ihr 2, wir essen erst seit kurzer Zeit vegan und eure Seite macht die Umstellung echt leicht – hierfür erstmal Danke! Meint ihr mit Salzgurken saure Gurken? Ich kenne nur das. Will die Burger am WE aje meiner Mädelsgrillfeier machen und bin gespannt, wie es klappt. LG Corinna
Hi Corinna!
“Eingelegte” Gurken gibt es in verschiedenen Formen. Am bekanntesten sind Essiggurken, allerdings gibt es in jedem normalen Supermarkt, aber natürlich auch im Bioladen Salzgurken (häufig mit Dill als Salz-Dill-Gurken, wir bevorzugen die ohne Dill). Nimm die beim nächsten Einkauf mit, pack’ nicht zuviel auf die Burger und wenn du auch nur halbwegs auf salzig-eingelegtes stehst, wirst du immer ein Glas im Vorratsschrank stehen haben, versprochen 😉
Liebe Grüße
Jörg
Ihr lieben!
Vielen Dank, für dieses und viele andere Rezepte =)
Ich musste ein bisschen improvisieren und habe statt mit Miso mit Sojasauce gewürzt, statt Walnüsse Pinienkerne genommen und Pilze mit Zucchini ersetzt.
Die Patties halten beim Braten gut zusammen, was bei Eigenkreationen in der Vergangenheit manchmal ein Problem war und schmecken wirklich toll.
Das nächste Mal halte ich mich genau an euer Rezept und vielleicht versuche ich auch mal die Konsistenz mit Flohsamenschalen etwas fester zu bekommen.
Liebe Grüße!
Hey Kristina,
das freut uns riesig. Und wenn die Patties so schon gut zusammengehalten haben, kann es nach Originalrezept ja nur noch besser werden 🙌🙂
Liebe Grüße
Jörg
Hey ihr zwei Küchengötter,
Habe mir soeben den Mund abgewischt nach dem letzten Bissen vom gegrillten Burger. Mit einem Wort, sensationell gut.
Kombiniert noch mit eurer Avocado-Mayo – wow.
Dachte muss noch schnell danke sagen, solange der Geschmack anhält.
Zum Kaffee davor gab’s das wundervolle Bananenbrot von Nadine.
Ich und meine gesamte non-vegan Familie sind vollgefressen glücklich.
Wärmsten dank für euren Blog und die einfachen Rezepte, ihr inspiriert mich tagtäglich wieder aufs neue.
Cheerio
Emi
Hey Emi!
Das freut uns echt riesig. Vielen lieben Dank 🙂
Liebe Grüße
Jörg
mmmmh, die sehen wirklich sehr lecker aus ! Ich habe meine bisher immer nur so klassisch gemacht. Also zumindest für mich klassisch, ohne viel schnick schnack. Ich werde deinen auch mal testen und schauen wie der schmeckt. 🙂 Ich bin gespannt.
Hi Claudi,
vielen Dank, das freut uns! Gib doch Bescheid, wie er dir geschmeckt hat 😉
Liebe Grüße
Nadine
Hallo Jörg,
danke für den Tipp mit den Flohsamenschalen im Januar. (Ich habe leider nicht herausgefunden, wie ich direkt auf Deine Antwort wieder antworten kann.)
Zwischenzeitlich haben wir uns durch viele Eurer Burger gegessen und sie sind alle einfach extrem super LECKER!!!
Und mit Leinsamen und der gleichen Menge Flohsamenschalen bekommen die Black Bean Patties deutlich mehr Biss und Festigkeit. Dem Geschmack hat es nicht verändert.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal sagen, wie toll ich Eure Seite Finde und wie dankbar ich bin mit Eurer Hilfe so abwechslungsreich und schmackhaft vegan für meine Familie und mich kochen zu können. Aber einen kleinen Wehhhhmutstropfen gibt es doch: Für Eure Zielgruppe bin ich mit über 50 Jahren schon ein wenig alt, oder? 😉
Herzliche Grüße, Kirsten
Super, das freut mich riesig. Wir haben es tatsächlich immer noch nicht geschafft, die Patties mit Flohsamenschalen zu testen, aber das klingt ja nach einem vollem Erfolg.
Tausend Dank für das Lob und die lieben Worte und hey, da gibt es doch diesen Spruch mit dem gefühlten Alter. Der gilt auch für die Zielgruppenzugehörigkeit 😉
Hallo ihr beiden,
Kompliment zuerst: Spitzenmäßige Patties, v.a. die Konsistenz ist nahezu anbetungswürdig gut zum Braten geeignet.
Dann eine Frage (falls ihr das mal ausprobiert habt): Kann ich die vorbereiteten Patties einfrieren und bei Bedarf auftauen und braten? Oder ändern sich Konsistenz bzw. Geschmack dadurch signifikant?
Danke + Grüße
Carola
Freut uns schonmal riesig, dass dir die Patties so gut schmecken. Vielen lieben Dank dafür ☺️
Du kannst sie auch einfrieren. Wenn du sie schonend auftauen lässt, kannst du sie weiterverarbeiten, wie frisch zubereitete.
Liebe Grüße
Jörg