Seitan. Proteinreicher, veganer „Fleischersatz“, den wir eigentlich nicht so nennen möchten. Wir zeigen dir, wie du ihn selbst herstellst und warum Seitan weder ungesund, noch teuer sein muss.
Versteh’ mich nicht falsch. Wir finden es schon ganz schön, wenn wir beispielsweise in Interviews darauf angesprochen werden, dass wir angeblich nie mit Fleischersatz kochen. Abgesehen davon, dass das gar nicht mal so korrekt ist: Frisches Gemüse, gerne so regional und saisonal wie möglich, kommt bei uns auf alle Fälle am allerliebsten auf den Tisch.
Aber heißt das, dass wir nie beherzt in die Tofuwurst beißen, die vorher mit ungefähr einem Kilo Senf beladen wurde? Nein. Wir finden „Fleischersatzprodukte“ auch nicht eklig oder verteufeln den Gebrauch der Worte Steak oder Schnitzel, weil wir Veganer sind. Nehmt das, Landwirtschaftsminister aller Länder! Ich habe als Veganer die verbotenen Worte in den Mund genommen.
Auch wenn wir den Namen dennoch nicht unbedingt mögen, ist Fleischersatz – in welcher Form auch immer – für uns mindestens eine Zutat, die Neu-Veganern den Umstieg erleichtern kann und ansonsten einfach etwas, das schlicht und ergreifend schmeckt.
Allerdings greifen wir meist nur in Ausnahmefällen zu Fertigprodukten. Die sind zwar bei Weitem nicht alle so schlecht, so versalzen und fettreich wie uns von den Medien in den vergangenen Jahren links und rechts um die Ohren gehauen wurde, aber seien wir mal ehrlich: Selbstgemacht ist immer besser.
Und heute ist es endlich so weit. Wir widmen uns nach Jahren, in denen er auf dem Blog eigentlich eher ein Schattendasein fristen musste, unserem allerliebsten Fleischersatz und beweisen dir: Richtig guten Seitan selber herzustellen ist extrem einfach und noch dazu preiswert. Da soll noch mal jemand behaupten, vegan zu leben, wäre nur was für Besserverdienende.

Basics für selbst gemachten Seitan
Lass uns erst mal klarstellen, worüber wir hier reden. Seitan ist grundsätzlich – Achtung, gleich kommt ein Triggerwort – das Gluten, also das Bausteingemisch im Getreide, das dafür verantwortlich ist, dass dein Brotteig aus glutenhaltigem Getreide, also aus Dinkel, Weizen, aber auch Roggen elastisch wird und nicht als undefinierbare Masse endet. Okay, Roggenteig ist ein klein wenig eine andere Geschichte. Der wird zwangsläufig zur klebrigen Masse, aber Gluten enthält er trotzdem.
Das Gluten ist schlicht und ergreifend das Hauptprotein des Getreides und das Klebereiweiß, das das Teiggerüst bildet und zusammenhält. Zum Seitan wird es, wenn Stärke und Kleie aus dem gemahlenen Getreide – meist aus Weizen – ausgewaschen wird. Übrig bleibt ein sehr proteinreiches und damit für die vegane Ernährung gesundes Lebensmittel …
… wenn man nicht an Zöliakie oder einer „nicht-zöliakischen Glutensensitivität“ leidet, deren Existenz übrigens nach wie vor umstritten ist. Leider gibt es auch keine Alternative zum Auswaschen des Klebereiweißes, Zöliakie-Patienten sollte man also keinen Seitan auftischen.
Menschen, die nicht von dieser Glutenunverträglichkeit betroffen sind, können Seitanprodukte jedoch ohne Bedenken verputzen und sollten nicht auf reißerische Buchtitel oder Einzelstudien hören. Bitte, Bitte, Bitte.
Eine 1-Sterne Amazon-Rezension zu unserem Buch Vegan kann jeder wird zum Beispiel mit der Behauptung begründet, dass Gluten das „ungesündeste“ Lebensmittel überhaupt sei. Solche brutal-pauschalisierenden Aussagen sind einfach falsch, leider hört man es dennoch aktuell von allen Seiten.
Hey, ich habe Heuschnupfen. Mache ich deshalb die Birke verantwortlich und plädiere dafür, jeden dieser gefährlichen Bäume niederzubrennen? Nö, ich gehe ihm aber gerne aus dem Weg, weil ich weiß, dass wir nicht so gut miteinander können. Es wäre schön, wenn wir uns auch in Sachen Lebensmitteln wieder auf diesem Niveau unterhalten könnten.

Wo kommt das Zeug her?
Bekannt ist die Verwendung von Gluten als Fleischersatz zumindest in China wohl seit dem sechsten Jahrhundert. Vor Jahren hatte ich mal von der Entdeckungsgeschichte gelesen, die Quelle finde ich aber partout nicht mehr. Unterhaltsam ist sie trotzdem und deshalb erzähle ich die Story auch gerne. Quelle hin oder her. #sorrynotsorry
Also: Angeblich lagerten buddhistische Mönche auf einer Wanderung ihre Vorräte nahe an einem Bachlauf und wie es Murphys Gesetz so will, fällt ausgerechnet der Beutel mit dem Getreide für die Nudeln ins Wasser. Da das keiner merkt, baumelt das Zeug so lange in der Strömung, bis die Stärke ausgewaschen ist und nur noch das, jetzt wohl etwas „algig“ gewürzte, schwammartige Gluten übrig bleibt. Ich meine, geben wir es zu: So ein Batzen frisch ausgewaschener Seitan sieht alles andere als ansprechend aus. Aber die Mönche hatten wohl zu viel Hunger, um das gute Getreide einfach wegzuwerfen und scheinbar hat es ihnen auch geschmeckt und deshalb gibt es heute Seitan. Danke, Leute!
Wie gesagt: Ob sich die Geschichte genauso ergeben hat? Keine Ahnung. Sicher ist, dass sich die Verwendung von Gluten in der Küche über die Dynastien hinweg auch in China verändert hat. Ab der Song-Dynastie wird jedoch von mian jin berichtet, was übersetzt so viel wie „Teigsehne“ bedeutet und damit schon mal in die richtige Richtung weist. Auf jeden Fall kam es als Fleischersatz für vegetarisch lebende, buddhistische Mönche, aber auch für die Obrigkeit auf den Tisch, die jährlich eine vegetarische Woche eingelegt hat. Übrigens, auch in Japan, dort allerdings unter dem Namen „Fu“ und in etwas anderer Form.
In den Westen kam mian jin übrigens schon im 18. Jahrhundert und wurde als gesundes Lebensmittel zum Beispiel für Diabetiker angepriesen.
Trotzdem: Seitan, sowohl die Wortschöpfung, als auch das Produkt, wie wir es heute kennen, wurde erst ab Ende der 60er geprägt. Und zwar mit George Ohsawa, der als Erfinder der makrobiotischen Küche gilt und den Begriff Seitan geprägt hat. Die Silben „sei“ und „tan“ bedeuten höchstwahrscheinlich schlicht „aus Gluten gemacht“.
Ab diesem Zeitpunkt ging Seitan dann so richtig um die Welt und – wer hätte es gedacht – wurde so bereits in den 70ern in den USA als Fleischersatz an Vegetarier vermarktet.

Die beste vegane Proteinquelle? Fast.
Gluten enthält viel Protein. Verdammt viel sogar. Auf 100 g etwa 75 g. Ist auch nicht ganz verwunderlich, denn wir haben ja schon gelernt, dass es sich um das Klebereiweiß des Getreides handelt.
Nun unterscheiden sich Seitanprodukte, egal, ob gekauft oder selbst gemacht, natürlich in ihrer Zusammensetzung, pauschal kann man deshalb nicht von einem bestimmten Eiweißanteil sprechen. Ein relativ einfacher Seitan aus Gluten, Wasser, Gewürzen und sonst nichts besteht immer noch zu einem guten Drittel aus Protein und hängt damit sogar Tofu, Tempeh und andere Sojaprodukte ab …
… aber eben auch Fleisch. Seitan wäre also eine gute Antwort auf die Frage, woher Veganer denn überhaupt ihr Eiweiß herbekommen. Die Sache hat allerdings einen kleinen Haken, denn dem Proteinprofil fehlt die essenzielle Aminosäure Lysin und die kann der Körper auch nicht selber bilden.
Blöd? Nur ein bisschen. Es spielt nämlich eigentlich keine Rolle, ob das gesamte Aminosäureprofil in einem einzigen Lebensmittel steckt. Wie auch unser Freund und Ernährungsexperte Niko Rittenau bestätigt, kommt es einfach auf die viel zitierte „ausgewogene“ Ernährung an. Besonders gut wird das Lysin zum Beispiel über Hülsenfrüchte ergänzt.
Heißt also: Seitanaufschnitt zum Frühstück und Linseneintopf am Abend? Passt! Seitanwürstchen im Linseneintopf? Noch besser.
Getreide ist ein großartiges Lebensmittel. Um sein Aminosäureprofil zu vervollständigen, lohnt es sich aber, im Laufe des Tages auch noch an anderer Stelle Hülsenfrüchte zu essen, um dadurch die eigene Proteinzufuhr zu optimieren. So ergänzen sich die einzelnen Proteine untereinander und stehen somit tierischem Protein in nichts nach. Dass diese Kombination zwingend innerhalb einer Mahlzeit vorkommen muss, ist allerdings ein Mythos.
Niko Rittenau, B.A. Ernährungsberatung
Man kann jedoch auch bereits den Seitan „aufmöbeln“, was das Aminosäureprofil angeht. Wir mischen wir schon seit Jahren Bohnen, Kichererbsen oder Mehl aus Hülsenfrüchten in die Seitan-Rohmasse. Ursprünglich, weil es die Konsistenz verändert, aber ist doch auch schön, wenn man die Wertigkeit des selbst gemachten Würstchens so auch noch verbessert.


Kaufen oder selber machen?
Es gibt auf jeden Fall sehr leckere Fertigprodukte aus und mit Seitan und wir würden dir nie vorschreiben, dass du davon auf alle Fälle die Finger lassen solltest. Allerdings stehen diese Produkte nun seit einigen Jahren unter Dauerbeschuss der Medien. Zu viel Salz, zu viel Fett und damit nicht so gesund, wie sich Veganer gerne selbst darstellen.
Unserer Meinung nach ist das eine Streitfrage. Hey, sich nur von Fertigprodukten zu ernähren, ist nie eine gute Idee. Egal, welcher Ernährungsform du folgst. Darf man sich den Griff ins Supermarktregal hin und wieder gönnen? Absolut.
Trotzdem: DIY ist immer besser und Seitan selber machen ist nicht annähernd so schwierig, wie es vielleicht scheint. Und günstig noch dazu. Glutenpulver als Grundzutat kostet etwa 6 € pro Kilogramm als konventionelles Produkt und etwa das Doppelte in Bioqualität. Gewürze und Wasser? Bei der Kostenberechnung eigentlich fast schon zu vernachlässigen. Dazu noch ein paar Cent für den Energieaufwand bei der Zubereitung. Unterm Strich also super für die Haushaltskasse.
Theoretisch nimmst du einfach Weizenmehl und wäschst die Stärke unter fließendem Wasser aus. Fertig. Streichen wir das „theoretisch“ und das „einfach“ mal aus dem Satz heraus und du siehst mich vor mehr als 10 Jahren vor dem Waschbecken stehen, wie ich sehr praktisch und gar nicht mal so einfach mit einem Teigklumpen hantiere. Denn ja, das mit dem Auswaschen funktioniert wirklich, hat aber zwei entscheidende Nachteile. Zum einen verschwendet man einen Haufen Wasser, zum anderen dauert die Herstellung einfach mal knackig lange. Kann man besser verbringen.
Einfacher geht es auf jeden Fall mit Glutenpulver oder „Seitan Fix“ als Basiszutat. Das hat auch den Vorteil, dass Gewürze und andere Zutaten direkt untergemischt werden können, während man den Geschmack von ausgewaschenem Seitan eigentlich nur noch über Marinaden steuern kann.

Zubereitungsarten
Der rohe Pamp, den du zusammengerührt hast, ist, genauso wie roher Brotteig noch nicht genießbar. Die Rohmasse muss vor der Weiterverarbeitung – und dazu zählt dann auch das Braten oder Grillen – gegart werden. Und da gibt es prinzipiell drei Möglichkeiten.
1. In einem gewürzten Sud kochen
Häufig wird in Zubereitungsanleitungen dazu geraten, den Seitan in einem (sehr) kräftigen Sud zu kochen. Der Seitan nimmt so zwar viel Geschmack aus der Brühe an, allerdings wird der Geschmack der Gewürze, die direkt in den Teig verarbeitet wurden, auch etwas ausgewaschen. Unserer Meinung nach ist die Konsistenz gewöhnungsbedürftig „schwammartig“ und eher weich.
2. Backen
Gebackener Seitan wird im Gegensatz zum gekochten fester und ist super als Aufschnitt geeignet. Für beinahe alles andere wird der Seitan im Ofen allerdings zu zäh.
3. Dämpfen
Unsere Lieblingsmethode. Beim Dämpfen fährt man so den perfekten Mittelweg. Der Geschmack der Gewürze, die man bereits bei der Zubereitung des Teigs verwendet, bleibt erhalten und die Seitanstücke werden weder zu weich, noch trocknen sie aus und werden zäh.
Wir benutzen dazu einfach einen großen Topf mit passendem Dämpfaufsatz, allerdings kannst du natürlich auch einen Dampfgarer verwenden.
Wichtig: Für alle Zubereitungsarten gilt, dass der Seitan anschließend dringend abkühlen sollte und bestenfalls über Nacht in den Kühlschrank darf. Die Konsistenz wird einfach besser.

Konsistenz ist alles
Wo wir gerade beim Thema sind. Die Qualität von selbst gemachtem Seitan steht und fällt einfach mit der Konsistenz. Oha, schreckliche Erinnerungen an den gruselig-schwammigen Klumpen, der da aus dem Topf kam werden wach? Oder an die uralte Schuhsohle, die „dieser vegane Freund aus der WG, in der es immer nach Patschuli oder diesem Kraut riecht, das man nicht rauchen darf“ aufgetischt hat und die nur mit einem Liter Ketchup runterzubekommen war? Been there, done that. Aber weil ich meinen Schwiegereltern schon zu zäh gewordene, selbst gemachte Mock Duck aufgetischt habe, musst du das ja nicht und kannst aus meinen Fehlern lernen.
Die Konsistenz deines selbst gemachten Seitans hängt maßgeblich von fünf Faktoren ab:
- Von der Garmethode, das haben wir ja schon gelernt.
- Von der Gardauer und der Zeit, die du dem Seitan zum Abkühlen gibst. Klar, ein größerer Seitanbraten braucht einfach länger.
- Vom korrekten Flüssigkeitsgehalt für die Zubereitungsart. Und das findet man nur per trial and error heraus.
- Von der guten alten Handarbeit.
- Und von dem Seitan-Fix-Produkt selbst. Manche Pulver brauchen einfach mehr Flüssigkeit, um sie gut händeln zu können. Mit dem bereits verlinkten haben wir nur gute Erfahrungen gemacht, verwendest du ein anderes, musst du dich unter Umständen an die korrekten Mengenverhältnisse herantasten.
Würstchen vertragen beispielsweise mehr Wasserzugabe, als ein Aufschnitt, der ohne eine bestimmte Festigkeit beim Aufschneiden einfach aufgibt und sich denkt: „Das kurze Dasein als Blob zu verbringen ist auch okay“.
Als Faustregel kannst du dir merken, dass die Flüssigkeit, die du den trockenen Zutaten hinzufügst, etwa im Verhältnis 60/40 stehen sollte. Das gilt sowohl für die Zubereitung im Dampfaufsatz, als auch für gebackene Seitanprodukte, die ohnehin fester werden. Der Flüssigkeitsanteil beinhaltet übrigens auch Zutaten wie Rote Bete oder die bereits erwähnten Hülsenfrüchte, die du bei der Zubereitung im Regelfall mit pürierst.
Und dann ist da noch die Sache mit der Handarbeit (die du glücklicherweise aber auch einer Küchenmaschine übergeben kannst). Damit der Seitan einen guten Biss bekommt, muss er gut geknetet werden. So bilden sich Stränge im Gluten, die dann die faserähnliche Konsistenz bilden. Doch Vorsicht: Seitan kann auch „überknetet“ werden. Wie bei Brot auch gilt hier die Faustregel, dass du dich etwa 10 Minuten so richtig ins Zeug legen solltest. Oder eben auf das Knöpfchen deiner Küchenmaschine drückst.
Im Anschluss wird das Endprodukt geformt. Würstchen und Aufschnitt werden in reichlich Frischhaltefolie oder sehr kräftiges „Butterbrotpapier“ gewickelt und seitlich mit festen Knoten verschnürt. Hier hilft viel auch viel, denn aufgrund der hohen Feuchtigkeit im Teig kann es schnell passieren, dass dir die guten Bratwürste beim Dämpfen um die Ohren fliegen oder zumindest aufplatzen.
Auch Braten kannst du einschlagen. Hier kannst du auch aus Gründen der Abfallvermeidung auf ein sauberes Küchentuch zurückgreifen. Einfach einwickeln, gut verschnüren und ab in den Dämpfaufsatz.
Bei Geschnetzeltem und größeren Brocken für Spieße spare ich mir das Einschlagen komplett. Auch hier ist es von Vorteil, wenn du schon Brotbackerfahrungen hast. Der Teig wird in Form gebracht und dann mehrfach nach innen gefaltet. So sorgst du für eine große Oberflächenspannung, die für ein etwas schickeres Endergebnis sorgt.
Falls der Teig etwas widerborstig ist und sich nur schwer in Form bringen lässt, kann es helfen, ihm etwa 15–30 Minuten Pause zu gönnen. Die gebildeten Glutenstränge entspannen sich dabei leicht, das Formen geht dann einfacher.
Die richtige Würze
Das Glutenpulver als Basis schmeckt erst mal nach sehr wenig, um nicht zu sagen, nach nichts. Perfekte Grundlage also dafür, das Zeug genau nach deinem Geschmack zu würzen.
Zu Basisgewürzen, die ordentlich Umami in die Sache bringen wie Sojasoße, Miso, Hefeflocken oder Tomatenmark kannst du untermischen, wonach es dir gerade ist. Getrocknete Kräuter? Gewürze? Immer rein damit. Es ist immer sinnvoll, trockene Zutaten direkt unter das Glutenpulver zu mischen und flüssige Würzmittel zum Wasser zu geben, mit dem der Teig angerührt wird. So klumpt nichts und alles verteilt sich gleichmäßig.
Übrigens nimmt Seitan auch gut Marinaden an. Es spricht also nichts dagegen, ein Basisrezept auf Vorrat zuzubereiten und dann je nach Lust und Laune zu marinieren.
Haltbarkeit von Seitan
Selbstgemachter Seitan hält sich im Kühlschrank etwa sieben Tage. Achte dabei darauf, dass du ihn in gut und im Idealfall luftdicht verschließbaren Behältern aufbewahrst, so trocknet er nicht aus.
Seitan lässt sich jedoch auch wunderbar einfrieren und büßt beim Auftauen weder in Sachen Geschmack, noch Konsistenz und Optik ein. Es lohnt sich also, gleich eine große Menge auf Vorrat zuzubereiten und dann einzufrieren.
Und wie verwende ich die 5 kg Seitanvorrat jetzt?
Wie. Du. Willst.
Gebraten, als Chunks auf Spießen (etwa unsere Souvlaki-Spieße aus Vegan Street Food) und gegrillt, dünn geschnitten aufs selbst gebackene, frische Sauerteigbrot: Seitan verhält sich auch in der Weiterverarbeitung wie der perfekte „Fleischersatz“.
Geschnetzeltes macht sich als Seitan süß-sauer super im Wok, zu Patties geformt wird Seitan zum perfekten Burger und hey, unsere Seitan-Chorizo ist sogar preisgekrönt. Im Ernst!

Rezepte
Kommen wir zum Eingemachten (ja, du kannst Seitan theoretisch so auch haltbar machen, aber wir bevorzugen das TK-Fach), den Rezepten.
Einmal einen relativ simplen Basic-Seitan, der mit wenigen Zutaten auskommt und eigentlich zu allem passt und einen Kichererbsen-Seitan, der perfekt als Geschnetzeltes oder als Alternative zu Jackfruit in unserem Pulled Jackfruit Sandwich geeignet ist, da er sich sehr schön in feine, faserige Schnetzel zupfen lässt. Und als Bonus gibt es ein Rezept für „Beef“ Seitan.
Seitan – einfaches Basisrezept
Seitan – Einfaches Basisrezept
- 425 g Seitan Fix
- 3 EL Kichererbsenmehl
- 3 EL Hefeflocken
- 1 EL Salz
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL weißer Pfeffer
- 3 EL Tafelessig
- Trockene Zutaten miteinander vermengen. Essig in 500 ml Wasser einrühren und unter die Glutenmischung heben.
- 10 Minuten gut miteinander verkneten, anschließend 10-30 Minuten ruhen lassen. Teig halbieren und die Teiglinge leicht flach drücken. Von allen Seiten straff nach innen falten, umdrehen und rund formen. Dabei darauf achten, dass die Oberfläche schön gespannt und gleichmäßig geformt ist.
- Mit Schluss nach unten in den Dämpfaufsatz geben und bei mittlerer Hitze mit Deckel 45 Minuten garen.
- Anschließend vollständig auskühlen lassen. Für die beste Konsistenz über Nacht in den Kühlschrank legen.
Seitangeschnetzeltes – Chicken Style
Seitangeschnetzeltes – Chicken Style
- 250 g gekochte Kichererbsen
- 2 EL Hefeflocken
- 10 g Salz
- 1 TL Knoblauchpulver
- 2 TL Zwiebelpulver
- 2 EL Sojasauce
- 2 EL Tafelessig
- 1 EL Olivenöl
- 425 g Seitan Fix
- Alle Zutaten bis auf das Seitan Fix mit 500 ml Wasser pürieren.
- Flüssigkeit zum Seitan Fix geben und 10 Minuten gut miteinander verkneten, anschließend 10-30 Minuten ruhen lassen. Teig halbieren und leicht flach drücken. Teiglinge von allen Seiten straff nach innen falten, umdrehen und rund formen. Dabei darauf achten, dass die Oberfläche schön gespannt und gleichmäßig geformt ist.
- Mit dem Schluss nach unten in den Dämpfaufsatz geben und 45 Minuten bei mittlerer Hitze und mit Deckel garen.
- Vollständig auskühlen lassen und in Schnetzel zupfen. Für die beste Konsistenz über Nacht in den Kühlschrank legen.
Unsere Tipps
„Beef“ Seitan
„Beef“ Seitan
- 400 g Seitan Fix
- 100 g Sojaproteinisolat oder Erbsenproteinisolat
- 10 g Salz
- 5 g Rote Bete Pulver
- 5 g dunkles Kakaopulver
- 5 g Zwiebelpulver
- 15 g Tomatenmark
- 5 g Hefeextrakt oder 3 EL Hefeflocken
- 2 EL Rapsöl mit Buttergeschmack
- 1 ½ EL chinesischer schwarzer Essig
- Trockene Zutaten miteinander vermengen. Tomatenmark, Hefeextrakt, Rapsöl und Essig in 500 ml Wasser einrühren und unter die Glutenmischung heben.
- 10 Minuten gut verkneten (am besten in der Küchenmaschine mit Flachrührer), anschließend 10-30 Minuten ruhen lassen.
- Teig halbieren und die Teiglinge leicht flach drücken. Von allen Seiten straff nach innen falten, aufrollen und zu Laiben formen. Dabei darauf achten, dass die Oberfläche schön gespannt und gleichmäßig ist.
- Mit dem Schluss nach unten in den Dämpfaufsatz geben und bei mittlerer Hitze mit Deckel 45 Minuten garen. Anschließend vollständig auskühlen lassen. Für die beste Konsistenz über Nacht in den Kühlschrank legen.
Unsere Tipps
Dir fällt jetzt vielleicht auf, dass die Rezepte nicht den Bildern entsprechen, richtig? Richtig! Wir sind solche Teaser. Unerträglich, oder? Die Meatballs findest du hier, Ribs hier, der Braten folgt noch.
Ein anderes Rezept für wirklich wunderbare Ribs mit einer Geheimzutat findest du in unserem Buch Vegan grillen kann jeder, andere Meatballs für perfekte Sandwiches in Vegan Street Food. Und unsere Dauerbrenner, die Bratwürstchen gibt es bereits hier auf dem Blog.
Welche Fragen zu Seitan habe ich dir noch nicht beantworten können und welches Seitanrezept möchtest du unbedingt auf Eat this! sehen? Wir veranstalten in den Kommentaren ein Wunschkonzert und ich bin megagespannt darauf, was du unbedingt schon mal mit Seitan zubereiten wolltest.
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283 comments
Ich wollte mich gerade an das “Beef Seitan” machen, aber ich glaube in der Zutatenliste ist der 2. Eintrag teilweise verschwunden.
Da steht nur noch ” 100 g oder Erbsenproteinisolat”.
Sind mit den 100 g Kichererbsenmehl gemeint?
Danke für die Antwort und weiter so! (Außer die links zu Amazon. Ich weiß schon, ihr müsst auch Geld verdienen. Allerdings verkauft ihr eure Seele damit an den Teufel)
Nein, damit ist Sojaproteinisolat gemeint. Den Link verschluckt vermutlich dein Adblocker. 😉
Geht im Grunde genommen jedes Proteinisolat oder was genau sind die Gründe für Erbsen oder Soja? Hier im Laden finde ich leider beides nicht 🙁
Welches vegane Isolat findest du denn sonst? Ich denke, Soja und Erbse sollten da am “einfachsten” erhältlich sein. Verlinkt sind beide Produkte ja auch. 🙂
Liebe Grüße
Jörg
Guten Morgen – ich kann die Seitanmasse weder Plattdrücken, noch Löcher verschließen. Er ist stur und verbleibt beharrlich in seiner Position. Tja und Falten – geht schon mal gar nicht :-D. Gibt es da ein Geheimnis? Dennoch habe ich das alles etwas abenteuerlich versucht um Schnitzel herzustellen. Geknetet, gefaltet, gedämpft. Jetzt habe ich zwei große Klöße zu liegen und schaue mal was daraus wird. 1kg Schnitzel ist wohl etwas viel. 😉
Welches Glutenpulver hast du denn verwendet? Hier gibt es auch Unterschiede, das eine wird recht zäh, während ein anderes noch recht formbar bleibt. Insgesamt hilft es sehr, wenn du den Teig einige Zeit ruhen lässt. Dabei entspannt sich das Gluten wieder etwas und so lässt sich der Seitan besser formen.
Ich muss mal wieder ganz blöd fragen… die Kichererbsen, kommen die mit oder ohne Flüssigkeit in die Mischung?
Wenn ich eine ganz normale 400 g Dose Kichererbsen nehme, sind da ja, nach Abzug der Flüssigkeit, noch 240 g Kichererbsen drin… also das Abtropfgewicht.
Ist das dann damit gemeint? Ich komm da immer nie mit klar, sorry 🙁
LG
Kerstin
Hi Kerstin,
wenn die Flüssigkeit nicht extra aufgeführt ist, reden wir immer vom Abtropfgewicht, also von der reinen beschriebenen Zutat. 🙂
Liebe Grüße
Jörg
Danke schön, ich merk mir das jetzt! 🙂
Dann bin ich mal gespannt, ob das bei mir was wird…
Liebe Grüße
Kerstin
Hej Ihr,
ich möchte das Chicken Rezept jetzt mal ausprobieren, kapiere aber nicht den Teil der Anleitung “Teiglinge von allen Seiten straff nach innen falten”…
Wie muss ich mir das vorstellen?
Sorry für die blöde Frage.
Hallo Heiko,
prinzipiell genau so, wie es da steht. Du nimmst einen der “Teiglinge”, drückst ihn auf der Arbeitsfläche etwas flach und faltest dann die äußeren Ränder straff zur Mitte hin und drückst diese fest, um so eine Art “Kugel” zu bekommen. Die entstandene, etwas unschöne Falte oder “Narbe” nennt man dann den Schluss.
Liebe Grüße
Jörg
Danke, Jörg. Ich habs jetzt ausprobiert und ich muss sagen: es ist irre!!!
Ich glaube nicht, dass ich nochmal Geschnetzeltes kaufen muss.
Ich wusste nicht, ob der ganze “Blob” über Nacht in den Kühlschrank muss, oder ob man ihn erst auseinander fummelt.
Hab also beide Stücke in den Kühlschrank getan und bin jetzt dabei, alles zu zerkleinern.
Die “Haut” drumrum kann man weglassen, aber vielleicht ist sie bei dem einen oder anderen Gericht auch akzeptabel.
Wenn man es geschickt anstellt, kann man sogar richtige Filets auslösen, die einer Hähnchenbrust in nichts nachstehen.
Leute, ich bin begeistert. Auch das Gluten, das ich bestellt habe, hat -entegegen früherer Erfahrungen- überhaupt keinen muffigen Geschmack.
Klasse, das freut mich! Die “Haut” kannst auf jeden Fall mit verarbeiten, beim Anbraten wird diese dann teils auch richtig knusprig.
Grundsätzlich ist es etwas einfacher, den Seitan nach dem Abkühlen und vor dem Kühlschrank zu zupfen. Nach der Nacht im Kühlschrank werden die Stücke optisch dafür etwas schöner. Die Unterschiede sind aber relativ marginal.
Noch besser gehts eventuell (erfordert aber etwas Übung), wenn man die Ränder / Ecken nicht in Richtung Decke zieht und nach innen faltet, sondern in Richtung Arbeitsfläche und sozusagen nach Innen unter den Teigling faltet. So kann man richtig Spannung erzeugen und der Teigling geht nicht gleich wieder auf, weil die Naht unten ist und die Ecken durch die Arbeitsfläche “festgehalten” werden. Diesen Prozess kann man mehrere Male wiederholen. Flachdrücken, falten, flachdrücken, falten… Auf youtube Brot / Brötchenbackvideos angucken
Glaub’ mir, erfahrungsgemäß funktioniert das nicht wirklich, zumindest nicht am Anfang. Die “Naht” schließt sich so nämlich auch nicht, wenn du das Ganze umdrehst, geht alles wieder auf. Was funktioniert: Zunächst die Ränder nach innen falten, dann umdrehen und nach Brötchenformmanier Spannung aufbauen. 🙂
Ja da hast du recht – aber egal, es macht ja überhaupt nix wenn die Naht aufgeht, wenigstens hat man dann beim “in Stücke zupfen” einen Ansatzpunkt und muss nicht unter Kraftaufwand erst den Daumen reinpressen.
In dem Fall geht die Naht allerdings beim Dämpfen auf, damit expandiert dann auch der “Laib” und die Konsistenz wird schlicht und ergreifend nicht so gut. Es ergibt schon Sinn, den rohen Seitan sehr kompakt zu formen – auch wenn man dann erstmal einen “Angriffspunkt” zum Zupfen schaffen muss. 🙂
Danke für die Antworten, Jörg und Jiri Überall.
Habe Hefeflocken bestellt.
👍🏻
@Jiri Überall:
Bierhefe ist keine frische Hefe.
😉
Es gibt sie zum Beispiel als Tabletten oder Pulver und sie dürfte einen ähnlichen Geschmack haben, wir die Hefe-Flocken.
Zum Backen nehme ich natürlich frische Hefe.
👍🏻
VG!
Ich vermute, Jiri hat auf Susanne geantwortet, auf deren Kommentar ja auch du geantwortet und dich eingeklingt hast. Jetzt hast du allerdings einen ganz neuen Kommentar geschrieben und Jiri wird deine Antwort wohl nicht mehr lesen, das Chaos ist also perfekt, aber natürlich hast du recht. 😆
Wie ich geschrieben habe: Bierhefe ist geschmacklich schon etwas anderes, als Hefeflocken. Sie ist intensiver und herber. Um – wie wir es hier ja haben wollen – relativ neutral Umami ans Essen zu bringen, würde ich auf jeden Fall Hefeflocken vorziehen.
🙈
Danke!
Habe Hefeflocken besorgt.
👍🏻
Eure Seite ist der Hammer. Nicht nur die Rezepte und Fotos, sondern auch die Texte sind brillant!
Chapeau.
Viele Grüße
Freut uns riesig. Tausend Dank! Und viel Spaß mit den Hefeflocken. 😉
Hallo,
Habe eben dein Rezept gefunden und war überrascht zu lesen, dass das Gluten Pulver quasi nach nichts schmeckt. Ich habe jetzt schon 3 verschiedene Sorten Weizen Gluten ausprobiert und bekomme jedes Mal einen brotartigen Beigeschmack bei jeder Zubereitung. Egal ob gedämpft, im Ofen oder im Sud. Mir gehen langsam die Ideen aus woran das liegt, vor allem weil ich recht wenig darüber finde. Oder ist das einfach normal? Als neutral würde ich den Geschmack einfach nicht bezeichnen =(.
Hi Christoph,
mit “nichts” meine ich hier nicht “völlig neutral”. Klar schmeckt es etwas “brotig”, teigig eben. Wenn dieses Aroma aber auch nach dem Würzen stark durchkommt, solltest du weitere Seitan-Fix-Produkte ausprobieren, es gibt da auch neutralere und strenger schmeckende.
Liebe Grüße
Jörg
Hallo ihr Lieben, ich bin ganz am Anfang vegan zu kochen . Finde alles super spannend und manchmal bin ich überfordert. 😊
In dem Seitan Basisrezept verwendet ihr Hefeflocken geht auch frische Hefe ??
Gespannte Grüße Susanne
Hi Susanne,
nein, Hefeflocken sind ein Würzmittel. Die Hefe wird erhitzt und quasi dehydriert. 🙂
Liebe Grüße
Jörg
Hallo!
Da klinke ich mich doch direkt mal ein:
Kann man statt Hefeflocken auch Bierhefe nehmen?
Die hab ich nämlich vorrätig.
🙈Bitte nicht lachen – ich stehe mit dem Thema noch ganz am Anfang…🙈
Viele Grüße von Mel
Hi!
Bierhefeflocken kannst du verwenden – diese haben in der Regel allerdings einen anderen, kräftigeren Geschmack. Probier’s am besten aus. 🙂
Liebe Grüße
Jörg
Können kannst du alles, wirst aber bei Verwendung frischer Hefe deren Eigengeschmack im Endprodukt haben. Kauf dir Hefeflocken, du wirst es nicht bereuen – und verwende die frische Hefe zum backen, z.B. eine leckere Focaccia oder indisches Fladenbrot
Hey! Kann ich auch die Kichererbsen aus dem Glas verwenden für den Seitan Chicken Style? Danke 🙂
Na ja, Hauptsache, sie sind gekocht. Aus welchem Behälter sie kommen, ist relativ egal. 😉
Danke! Noch eine Frage zum Dämpfen. Kann man das auch im Varoma vom Thermomix machen? Dankea
Wir haben keinen Thermomix und wissen deshalb nicht, was ein Varoma ist. 🙈
Aber wenn das Ding einem Dämpfaufsatz ähnelt, sehe ich da keine Probleme.
Das geht im Thermomix-Varoma super.
Hey,
habe mir gerade euren Beitrag durchgelesen. Sehr gut. Ich habe noch nie mit Seitan gekocht und bin auf der Suche nach Rezepten. Wie sieht es denn mit frischen Zutaten in euren Rezepten wie z.B. Zwiebeln aus? Ziehe ich dann etwas von der Wassermenge ab?
Grüße
Marcus
Hi Marcus,
als würzende Zutaten verwenden wir Zwiebeln nur in dehydrierter Pulverform, weil das einfacher zu dosieren ist. Prinzipiell machst du aber genau das: Die Wassermenge leicht reduzieren, die Zwiebel würde ich dann mitpürieren.
Liebe Grüße
Jörg
Es gibt überhaupt keine Kichererbsen, respektive handelt es sich dabei um sprachlichen
Missbrauch. Tatsächlich sind wohl Kicherbsen gemeint, die kichern aber kein Bisschen.
Die Kichererbse hat ihren Namen von der lateinischen Bezeichnung “Cicer” geerbt, welche vermutlich vom hebräischen “kikar” kommt, ws “rund” bedeutet. Das “Kiker” wurde zum “Kicher”, die Kichererbse gibt es also sehr wohl. 😉
Gestern Abend Euer Seitan ‘Chicken Style’ ausprobiert. Großartig! In Ermangelung von Zwiebelpulver habe ich eine ganze, recht große Zwiebel gehackt und mitpüriert, dafür einen Hauch weniger Wasser genommen. Den zweiten Laib habe ich erst heute morgen zerpflückt, ging auch tadellos. Nur die Vorratssituation finde ich ein bißchen unbefriedigend, denn ich habe nur ein normales Dreisternefach im Kühlschrank. Habe mich in den letzten Monaten vermehrt mit Einkochen beschäftigt, eben wegen der Bevorratung im Singlehaushalt. Das klappt toll. Aber für dieses Rezept ratet Ihr ja eindeutig ab….ansonsten: 10 Punkte.
Viele Grüße von Malaika
Yeah, freut uns riesig! Zu deinem Problem mit der Vorratshaltung: Einfrieren funktioniert super, machen wir auch so. Beim Einkochen meine ich das Garen in Brühe, tatsächlich im Glas “eingekocht” haben wir Seitan noch nie (nochmal, weil die Lagerung im Tiefkühlfach einfacher ist und flexiblere Weiterverarbeitung zulässt).
Liebe Grüße
Jörg
Hallöle 🙂
ich habe da mal eine Frage. Bin in großen Aktionismus verfallen und habe einige Portionen von dem Basis-Rezept auf Vorat gemacht. Jezt geht es mir um die Verwendung. Habt Ihr Erfahrung damit, ob man den Seitan wolfen kann und dann wie Gehacktes verwenden kann?
Hi Maike,
geht, wenn der Seitan nicht zu fest ist. Im Food Processor funktioniert’s auch. 🙂
Liebe Grüße
Jörg